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Geschrieben von Administrator   
Tuesday, 30. March 2010

Erfurt, 14. Mai 2010, 20:30 Uhr: 28 Thesen zur Klassengesellschaft

 

Im Juni 2007 veröffentlichten die „Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft“ 28 Thesen zur klassenlosen Klassengesellschaft. Sie konstatieren darin, dass die alte proletarische Bewegung zwar restlos in der herrschenden Ordnung aufgegangen ist, halten jedoch an einem Begriff der Klasse fest und konstatieren in ihrer Analyse, dass es auch in dieser historischen Situation noch Klassenkämpfe gibt. Ebenso wie Marx den Klassenkampf nicht erfunden habe, sondern die Klassenkämpfe der Entwicklung seiner Kritik vorangegangen seien, wollen sie an aktuelle Kämpfe anknüpfen und sprechen damit recht optimistisch von einem „Proletariat, das für seine Selbstaufhebung bereits weltweit kämpft.“ In der Veranstaltung werden sie ihre Thesen vorstellen und dabei einen Fokus auf die Begriffe der Klasse und des Klassenkampfes rücken.

 

Vortrag und Diskussion mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft.

 

München, 6.Mai 2010, Antifa Café: Diskussionsabend zur Krise

 

Auch wenn "Welt-Online" und Co. schon frohlocken, dass die "deutsche Wirtschaft die Wende aus der Krise geschafft" hätte und Frau Merkel irgendetwas von wegen "Badewannen"-Konjunkturverlauf faselt: die derzeitige Krise, die schwerste des kapitalistischen Weltsystems seit über 70 Jahren, ist noch lange nicht vorbei. Denn auch wenn der totale Zusammenbruch der globalen Ökonomie dank der enormen finanziellen Eingriffe der Staaten noch einmal abgewendet werden konnte, bleiben die Folgen der Krise für jeden sichtbar. Auf internationaler Ebene durch den enormen Anstieg von Hunger, Armut und den drohenden Ruin von Staaten wie Island, Lettland, Ungarn, Dubai, Griechenland u.a. Und auf persönlicher Ebene durch Entlassungen, Kurzarbeit, Lohnkürzungen usw.. Die Krise ist also noch lange nicht überwunden. Doch was sind die systematischen Ursachen der Krise? In welchen Verhältnis steht die Finanzsphäre zur Produktion? Bietet der oft beschworene linke Etatismus, meist in Form einer Neuauflage des Keynesianismus, wirklich eine Lösung, gar eine emanzipatorische? In wie weit ist die Krise Chance oder Gefahr? Über diese und ähnliche Fragen soll an diesem Abend nach einem kurzen Inputreferat gemeinsam diskutiert werden. Als Grundlage der Diskussion dient der Text Thesen zur Krise aus der zweiten Ausgabe des Kosmoproleten. Das Lesen des Textes ist also für die Teilnehmenden von Vorteil. Die Zeitschrift Kosmosprolet ist für 4 Euro im Kafe Marat oder auf [www.syndikat-a.de] erhältlich, die Thesen gibt es auch online: http://klassenlos.tk/thesen_zur_krise.php.

 

Diskussionsabend zur Krise mit der La Banda Vaga, Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104/II München.

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 31. March 2010 )